Adventskalender - Türchen 1
Der 1. Advent und gleichzeitig unser erstes Türchen im Adventskalender! Ihr habt nicht mitbekommen was wir uns für den Adventskalender überlegt haben? Dann könnt ihr es hier nachlesen: https://worldofpotter.de/media/article/ac5be4b6-711f-4626-af7f-8f290ecc0a78

- Von : Renee Munro

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Laika Slowin

Laika Slowin … und bei einem Blick auf die glänzend weiße Oberfläche des zugefrorenen Sees erinnerte er sich wieder an das Versprechen, das er damals, vor so langer Zeit dem Mädchen mit den Sternenaugen gegeben hatte. Tief in ihm drin regte sich ein abscheuliches Gefühl, begann an seinem Magen zu nagen, seinem Herzen und er fühlte sich schuldig. Hatte das Mädchen ihn nicht vor dem alten Mann gewarnt? Hatte sie ihm nicht gesagt, dass er immer und immer wieder unschuldige Kinder ertrinken ließ, nur weil sie mit der Gabe der Magie geboren worden waren? Hatte er ihr nicht versprochen, diesen finsteren Mann zu bekämpfen, um diesem Unheil ein Ende zu bereiten? Was war, wenn nur, weil er so viele Jahre lang gezögert, sein Versprechen vergessen hatte, wenn nur deshalb weitere und immer weitere Kinder gestorben waren, ertrunken in den eisigen Fluten? War er vielleicht schuld daran, dass Eltern um ihre Kinder trauerten, zu dieser Zeit im Jahr, die doch eigentlich die schönste sein sollte? Getrieben von dem Bestreben, seine Verfehlung wieder gut zu machen und wenigstens weiteres Unglück zu verhindern, jetzt, da er groß und mächtig genug geworden war, selbst gegen üble Feinde förmlich mit einem Fingerschnipsen anzukommen, bog er also von dem schmalen Pfad ab, der ihn in einem eleganten Bogen um den See herum geführt hätte, und begann, sich am Ufer entlang zu bewegen. Was hatte das Mädchen mit den Sternenaugen damals noch gleich gesagt? Ihr Vater, Schuld am Tod so vieler Unschuldiger, hasste Kinder, die mit der Gabe der Magie geboren worden waren. Was würde sich nun besser eignen, um den Unhold hervorzulocken, als eben dies zu mimen? Ein Kind mit magischen Fähigkeiten? Und so begann der Zauberer, sich ins Gedächtnis zu rufen, wie er als Kind gewesen war, wie andere Kinder gewesen waren. Allmählich begannen rote und grüne, blaue und gelbe Funken aus seinem Zauberstab zu rieseln. Nebelartige Gestalten flossen daraus hervor, flammende Blitze und Wassertropfen, was als Plan begonnen hatte, 'so zu tun als ob' war mehr zu seinem 'so tun, wie man ist' geworden. Das Kind im Zauberer war erwacht und schon bald schallte ein solch glückliches, gluckerndes Gelächter über den stillen See, wie es nur ein Kind zu vollbringen vermochte, oder jemand, der das Leben in vollen Zügen genoss, unbeeinflusst von Arbeit und Stress, der einfach nur lebte, um des Lebens willen und fasziniert war, von der Welt, in der er lebte. Es war ein Gelächter, das das uralte Wesen, das an, in und um diesen See herum lebte, nicht überhören konnte. Ein Wesen, in dem ein solches Gelächter die widerstreitendsten Gefühle auslöste, Sehnsucht und Trauer, Hass und Hoffnung, denn es war ein Gelächter, aus dem Freude sprach. Leben. Lebenslust. Ein Gelächter, das er nie zu hören bekommen konnte, denn er konnte keine eigenen Kinder haben, keines würde in dieser Kälte überleben, die er zu seinem Wesen zählte, zu seinem Leben. Er war einsam gewesen, Jahre, Jahrzehnte, bis er begonnen hatte, sich selbst Kinder zu holen. Ihnen die Möglichkeit auf ein ewiges Leben zu gewähren, sie bei sich wohnen zu lassen und ihnen die Schönheit von Eis und Schnee vor Augen zu führen. Menschenkinder waren dafür nicht stark genug, doch Zaubererkinder... sie besaßen die Stärke, die es ihnen ermöglichte, einzuschlafen, sich von den eisigen Fluten umfangen zu lassen, wie von einer weichen Decke und schließlich wieder aufzuwachen, gewandelt, die Haare weiß, die Haut überzogen von einem bläulichen Schimmer. Doch wenn sie erwachten, war nichts übrig von dem perlenden Gelächter, sie verstanden nicht, welches Geschenk er ihnen gemacht hatte, sie hassten ihn, etwas, das ihn schmerzte, mehr als es irgendetwas anderes vermochte. Sie sagten, er hätte es ihnen angetan, weil er sie verabscheute, doch... das stimmte nicht. Er liebte sie, hatte sie immer geliebt, wollte sie beschützen vor dem Unheil dieser Welt, doch das verstanden sie nicht und so wurde das alte Wesen immer verbitterter, zeigte sich nur noch selten. Doch nun, als das Gelächter des Mannes an sein Ohr drang, eines Zauberers, der kein Kind mehr war und gleichzeitig schon... Er vermochte es nicht, diesem Gelächter stand zu halten und so zeigte sich das Wesen in seiner menschlichen Gestalt, gehüllt in einem schlichten, bräunlichen Umhang, wie die Bäume, die so lange seine einzige Gesellschaft gewesen waren, die die Einzigen waren, die ihn liebten, die Haare lang und weiß, einen dicken Bart im Gesicht. Langsam, lautlos glitt er über den See, hin zum Zauberer, der ihn in seinem Spiel nicht bemerkte, bis er mit einem Mal aufblickte und Augen bemerkte, so traurig und alt, dass seine Stimme ganz unsicher klang, als er mehr fragte, als zu deklarieren, nachdem ihm wieder eingefallen war, weshalb er gekommen war. „Ich bin gekommen, mein Versprechen einzulösen, das ich Eurer Tochter vor langer Zeit gab, und Euch aufzuhalten?“ Denn dass dieser Mann, der sich ohne Schlittschuhe so vertraut auf dem Eis bewegte, aus dessen Haltung eiserne Kälte sprach, während seine Augen sanft funkelten, wie frisch gefallener Schnee, daran bestand kein Zweifel. Das uralte Wesen ließ seinen Blick auf dem Mann ruhen und mit einem Mal erschien es ihm so einfach, sein Leben hinter sich zu lassen. Er war alt, doch nicht unsterblich. Was wäre, wenn er seine vergeblichen Bemühungen, Liebe zu finden, zu bekommen von denen, die er zu seinen Kindern gemacht hatte, aufgeben würde, um in eine neue Phase seines Lebens über zu gehen? Niemand würde ihn hier vermissen und welchen Zweck konnte er hier schon erfüllen? Und so traf das Wesen eine Entscheidung, die sein Leben, und das vieler anderer Wesen dieser Erde, für immer verändern würde. Statt den Zauberer mit seinen Kräften erfrieren zu lassen, zu töten, umzuwandeln, ergab er sich seinem vermeintlichen Schicksal und gab dem Zauberer mit einer müden Handbewegung zu verstehen, dass er sich nicht wehren würde. Offen und ehrlich traf sein Blick auf den des Zauberers, der voller Neugier, und Unverständnis war, außer Stande, sich zu rühren. Und dieser Blickwechsel war viel mehr als das, was man vielleicht denken würde. Es war kein schlichtes 'ansehen'. Der Zauberer 'sah' das Wesen, wie es war. Er sah die Kraft, die unter der Haut, unter dem Mantel schlummerte, die scheinbar unerschöpfliche Ausdauer, die das Wesen so lange am Leben erhalten hatte. Er sah die Einsamkeit in seinen Augen, das Sehnen nach 'mehr', den Wunsch, seine Fähigkeiten nicht für die reine Macht einzusetzen, sondern... etwas anderes zu machen. Etwas Gutes vielleicht. Es war ein Blickwechsel, wie ihn nur zwei Menschen haben können, die unvoreingenommen bereit sind, den anderen zu akzeptieren, was auch immer man zu sehen bekommen würde. Und so senkte der Zauberer seinen Stab, begann zu Lächeln und trat ruhig auf das Wesen zu, legte den Kopf ein wenig schief und murmelte leise „ich habe eine Idee...“ Es war kein einfacher Plan und er erforderte vielleicht die eine oder andere Anpassung, unzählige Modifikationen (einmal abgesehen von dem braunen Mantel, von dem sich das Wesen erst viel, viel später zu trennen bereit war) doch... er war bestrebt, aus dem Wesen etwas zu machen, das schon bald ein jeder lieben würde, damit es nie wieder alleine wäre und seine Kräfte für etwas besseres anwenden konnte. Er wollte den Menschen zeigen, was auch er nun verstanden hatte: dass die Dinge nicht immer waren, wie sie vielleicht auf den ersten Blick schienen. Manchmal brauchte man einen zweiten, längeren Blick, offen und voller Neugier, um zu erkennen, wenn man vor einem der unzähligen Wunder stand, die die Welt bevölkerten und manchmal... ja manchmal brauchte man auch ein wenig Vertrauen und Hoffnung, um ein Wunder erst zu dem zu machen, was es war. Zwei Dinge, die er dem Wesen entgegen brachte, die es am Leben zu erhalten begannen, und für die er nicht enttäuscht wurde... Ein wenig verwirrt wachte die Hexe aus diesem doch recht konfusen und sprunghaften Traum auf, fuhr sich müde durch die Haare und starrte für einen Moment nachdenklich aus dem Fenster ihres Schlafzimmers hinaus ins Dunkle, bevor ein sanftes Lächeln ihr Gesicht erhellte und leise, beinahe lautlos ein paar geflüsterte Worte ihre Lippen verließen „ich habe eindeutig zu viel gearbeitet...“ und so drehte sie sich um, schüttelte leicht den Kopf über ihre wilde Fantasie und begann wieder ins Reich der Träume abzudriften...

Shy Fire

Shy Fire Er sah auf das Eis, das unschuldig da lag. Eine spiegelglatte Oberfläche, die zum Eislaufen geradezu einlud. Der junge Mann wollte einen Fuß auf das Eis setzen, doch sämtliche Alarmglocken schrillten. Auch beschlich ihn ein eigenartiges Gefühl, eine Erinnerung, die mit aller Macht hervorbrechen wollte, doch immer wenn er dachte, den Gedanken gefasst zu haben, verschwand er wieder. Er versuchte sich daran zu erinnern, doch irgendwas blockierte sein Gehirn. So eine Ahnung sagte ihm, dass er die Antwort auf dem Eis finden würde. Also ignorierte er sämtliche Signaltöne, die sein Körper ihm gab und schritt vorsichtig auf das Eis. Es war dick und schien undurchdringlich. Mutiger geworden, hexte er sich Schlittschuhe an und fuhr auf dem Eis, so wie einst. Er merkte nicht, wie das Eis unter ihm immer weniger wurde und sich erste Risse in dem Eis zeigten. Vielmehr schloss der junge Mann die Augen und gab sich einem berauschenden Gefühl hin. Er war alleine auf dem Eis, kein anderer behinderte ihn und er genoss, wie einst die kühle Luft, die ihn mit frischem Sauerstoff versorgte. Doch dann plötzlich hörte er es. Ein leises Knacken. Er riss die Augen auf, doch es war zu spät, das Eis brach und der junge Mann fiel ins Wasser und mit dem Fall kam auch die Erinnerung. Er war so verdutzt, dass er keinen Schock bekam. Ihm fiel sogar der Name des Mädchens wieder ein. Lumi. Er war so in den Gedanken versunken, dass er die bleierne Kälte nicht bemerkte, noch das Wasser, daß ihn unbarmherzig nach unten zog. Er litt auch nicht an Sauerstoffmangel. Noch nicht. Er verlor sich stattdessen in seinen Erinnerungen. War sie ein Geist gewesen oder doch lediglich eine Erinnerung. Ihre ungewöhnliche Erscheinung.. Was war sie? Nun wurde doch die Luft knapp und er kam aus seinen Gedanken und mit der Luftnot kam die Kälte und die Panik. Er ruderte mit seinen Armen, die fast steif aufgrund der Kälte waren. Doch seine Kleidung zog ihn weiter in die Tiefe. Der Mangel an Sauerstoff ließ ihn fast verrückt werden. „Lumi.“ Hatte er das gedacht oder gesagt? Und erneut holten ihn schmale Arme aus dem Wasser. Er hustete und lag dann auf dem Eis, den Blick auf den Himmel über ihn gerichtet, als sich zwei Sterne über ihn beugten. Es war ohne Zweifel Lumi, doch sie sah noch genauso aus wie damals. Schneeweißes Haar, ein kindliches Gesicht, ein Kleid, was viel zu kalt für diese Jahreszeit sein musste. Und dazu zwei Augen, die so sonderbar waren, wie die gesamte Erscheinung. „Lumi.“, keuchte er. „Es tut mir leid. Ich habe dich vergessen. Ich habe mein Versprechen vergessen.“ Lumi sah ihn nur an. Lange. Doch der junge Mann konnte sich einfach nicht bewegen. Das Mädchen hatte ihn wieder gerettet, obwohl er sie vergessen hatte und sein Versprechen brach. „Wieso.“, fragte er verwirrt. Wieder erhielt er lange Zeit keine Antwort. Seine Lippen waren blau, das Wasser und die Kälte ließen seine Kleidung schon steif werden, doch er blieb und das wurde belohnt. „Weil du es wert bist.“, kam endlich ihre Antwort. „Und weil du bereit bist.“

Aris Nepture

Aris Nepture ... Wie damals war der See zugefroren. Wie er vor vielen Jahren waren auch jetzt zwei Kinder auf dem Eis. In den letzten Jahren Gerüchte zufolge viele Kinder ins Eis gefallen und waren nie wieder aufgetaucht. Die Kinder hier hatten bestimmt verboten bekommen hier zu sein, nahmen es aber als Adrenalin-Kick. Sie sprangen herum und hatten, wie es aussah, ihren verbotenen Spaß. Doch plötzlich wurden aus den zwei Kindern nur eins. Eines war an einer dünnen Stelle gekommen und das Eis war eingebrochen. Schnell rannte der junge Mann zu der Stelle. Das andere Kind kniete am Rand des Loches und rief den Namen des Jungen. „Luan! Luan!“, rief er. Der Mann zog seine Jacke aus und glitt ins Wasser, hielt sich aber noch am Rand fest. Der Junge war eine Armlänge entfernt. Also zog der Mann den Jungen zu sich und zog sich mit dem Luan aus dem Wasser. Der Junge spuckte Wasser aus dem Mund und atmete auf. In dem Moment bekam der Mann ein Déjà-vu. War ihm das nicht auch schon passiert? Ja! Damals als er so alt war wie die Kinder vor ihm. Da war auch ein Mädchen. Wie hieß sie noch gleich? „Luan? Luan, geht es dir gut?“, fragte der eine Junge besorgt. ´Lumi', zischte es aus seinem Unterbewusstsein. Und so erinnerte er sich auch an das Versprechen. Der Mann sprang auf, nahm seine Jacke, gab es den nassen Jungen und schaute sich um. Am anderen Ende des Sees sah er ihn. Ein Mann, weiße Haare wie Lumi. Er rannte auf den Mann zu und … Reneé wurde wach und fand sich auf ihrem Sessel wider. „Warum enden Träume immer so spannend, dass man weiterschlafen will?“, murmelte sie genervt. Gerne hätte sie gewusst, wie es weitergegangen wäre. Mit einem epischen Kampf? Mit einer Verfolgungsjagd? Vielleicht auch damit, dass Lumi und der junge Mann heiraten würden. Sie würde es nie herausfinden.

Peggy Malfoy

Peggy Malfoy ... und der sich wieder an diesen fernen Tag erinnerte als er ins Eis eingebrochen war und an das Versprechen, dass er den Mädchen Lumi gegeben hatte. "Was woll aus Lumi geworden ist?", fragte sich der Zauberer. Wie der Zufall wollte lief er einen Mädchen, dass Lumi zum Verwechseln ähnlich sah über den Weg. Er ging auf sie zu. "Hallo bist du Lumi? Du hast mich vor Jahren mal gerettet als ich ins Eis eingebrochen war. Es tut mir leid, dass ich deinen Vater noch nicht getötet habe." Das Mädchen sah ihn an und ihr Gesichtsausdruck veränderte sich zu einer saureren Miene. "Wegen dir hat mein Vater mit seinen schändlichen Treiben weitergemacht. Mit nichts tun dankst du mir dass ich dir damals das Leben gerettet hab", warf sie ihn vor. Der Junge stammelte Entschuldigungen. Kurz nach diesen Unerfreulichen Gespräch traf er auf den Vater und ohne darauf zu achten dass es verboten war richtete er seinen Zauberstab auf den Vater und schrie: "AVADA KEDAVRA!" Ein grüner Strahl kam aus der Spitze des Zauberstabs, traf den Vater und der Vater fiel tot um.

Deegan Fitzpatrick

Deegan Fitzpatrick … und der noch immer genauso schön war wie damals. Er ließ seinen Blick über die malerische Landschaft wandern. Die schneebedeckten Wiesen und Bäume glitzerten im Sonnenlicht. Das dicke, knackende Eis lud zum Schlittschuhlaufen ein. Sofort fühlte er sich in eine andere Zeit versetzt, an einen Tag wie diesen. Sein Gesicht fing an zu brennen vor Scham über das vergessene Versprechen. Wie hatte er es nur vergessen können? Er verdankte diesem Mädchen von damals sein Leben. Alles was er in der Schule und auch später erreicht und erlebt hätte, wäre nie geschehen. Jetzt wurde ihm die Tragweite erst so richtig bewusst. Nun da er hier an diesem Seeufer stand und sich eingestehen musste, dass er versagt hatte. Wenn seine Eltern wüssten, dass er eine solche Schuld unbeglichen gelassen hatte. Wie konnte er seine Kinder zu Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit erziehen, wenn er dies selbst nicht hinbekam? Eine einzelne Träne lief seine Wange herab und verfing sich in seinem Bart. „Ich habe dich enttäuscht! Es tut mir leid, Lumi!“ flüsterte er. Eine sanfte Windböe verwirbelte seine Haare. „Du hast noch immer die Chance!“ flüsterte eine Stimme. Er sah sich um, doch niemand war in der Nähe. Eine Weile dachte er darüber nach. Sollte er der Stimme folgen? Oder hatte er sich gar etwas eingebildet? Erst als sein Körper langsam steif und taub vor Kälte wurde, begab er sich auf den Heimweg. Unterwegs machte er in einer Dorfschenke halt, trank einen heißen Kürbismet und lauschte den Gesprächen um sich herum. Die Leute redeten von einem komischen alten Mann und dem kleinen Mädchen, das bei ihm wohnte. Man ließ kein gutes Haar an dem Alten. Unerhört, es ziemt sich nicht, sagten sie. Ein paar Becher Met später wusste der junge Zauberer alles, was er wissen musste. Er selbst hatte nur einen Becher getrunken, die Dorfbewohner nicht. Und auch wenn sie nicht mit ihm gesprochen hatten, sie waren kaum zu überhören gewesen. Die Nacht war gerade hereingebrochen, als er sich auf den Weg zum Haus des Alten machte. Höflich klopfte er, den noch war ihm nicht eingefallen, wie er diesen Zauberer besiegen könnte. Die Tür ging auf und ein Mann mit weißen Haaren, einem kurzen weißen Bart und einer Statur, die einmal kräftig gewesen war stand vor ihm. „Guten Abend! Ich möchte mit Lumi sprechen, ist sie da?“ fragte der junge Mann. Der Alte brummte und ließ ihn ein. „Was wollen Sie von meiner Tochter?“ „Sie bat mich einst um einen Gefallen, den möchte ich erfüllen!“ Sofort bereute er seine Worte, denn der alte Zauberer hatte in Windeseile seinen Zauberstab gezückt und ihm einen Fluch entgegengeschleudert. „Diese kleine Göre! Du bist nicht der Erste, der mich erledigen will. Und du wirst es auch nicht schaffen!“ Nur mit Not konnte der junge Mann dem Fluch entgehen. Schnell zückte er seinen eigenen Zauberstab, kam jedoch lediglich zum Abwehren der Zauber. Und dann fiel ihm etwas ein. „Lumi war damals ein junges Mädchen. Wie kommt es, dass sie noch immer klein ist? Haben Sie sie verhext?“ Der nächste Fluch brachte seine Schildzauber fast zum Bersten. Doch noch hielten sie. Ja, dieser Mann, so alt er auch scheinen mochte, war unwahrscheinlich stark. Der blonde junge Mann konnte nur wenig tun, als abzuwehren, während die Zauber des Alten stärker und hinterlistiger wurden. Und dann … eine Explosion, die Wand hinter dem Zauberer barst. Stille und Staub senkte sich über das Haus. Der Alte lag da und rührte sich nicht mehr. Einer seiner eigenen Flüche, war an dem Schildzauber des Jungen abgeprallt und hatte seinen Verursacher getroffen. Lumis Vater war tot. Und sie selbst fand der junge Mann in einem Zimmer am anderen Ende des Hauses. „Lumi!“ Mit großen Augen schaute sie ihn an. „Du bist zurück! Und du hast dein Versprechen gehalten, wenn auch spät. Ich danke dir!“ Und mit einem sanften Plopp, war sie weg. Einfach so. Der junge Zauberer kehrte nach Hause zurück und dachte noch lange an die Geschehnisse zurück. Nur was wirklich passiert war und wer dieses Mädchen namens Lumi wirklich war, das würde ihm wohl immer ein Rätsel bleiben.

Alicia Selwyn

Alicia Selwyn ...... der junge Mann erinnerte sich an den See, wie er mit seinen Kufen über das Eis gelaufen ist und den das gespiegelte Sonnenlicht immer wieder betrachtete. Lumi hatte er noch immer vergessen und ging daher wiederum auf das Eis. Wie damals war der See zugefroren. Nichts trübte das Erscheinungsbild des Sees. Vor Freude schlitterte der junge Mann über das Eis und drehte sich mehrmals. Heute hatte er zwar keine Schlittschuhe, jedoch brauchte er sie im Moment auch nicht. Wiederum sprang der Zauberer hoch. Die Augen geschlossen kostete der Magier jede Sekunde seines Scheinfluges aus. Dann jedoch tauchte das Gesicht von Lumi für wenige Sekunden auf, wobei seine Erinnerungen an den Nachmittag, der so viele Jahre zurückliegt, zurückkamen.
In den vergangenen Jahren hatte der Junge gelernt sehr schnell zu reagieren. Er ahnte, dass das Eis unter ihm sofort brechen würde, wenn seine Füße dieses berühren würden. Daher zog der Zauberer seinen Stab, schwang diesen und konzentrierte sich darauf, das Eis in seinem festen Zustand zu lassen. Seine Füße trafen wiederum auf das Eis und es blieb ganz. Erleichtert atmete der junge Mann aus und sah einige Meter entfernt das Mädchen von damals näher kommen. Sie hatte sich nicht verändert. Ihr Haar und Haut sah noch genauso aus wie damals. Ihre Augen glänzten immer noch wie Sterne. "Hallo Lumi, ich habe ....", weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen winkte ab. ".... mich vergessen. Ja, das hast du. So viele Kinder habe ich aus diesem See gerettet und niemand, niemand kam zurück, um ihr Versprechen einzulösen. Bis jetzt. Auch wenn du es am Anfang nicht gewollt hast, kamen deine Erinnerungen zurück. Du hast deine Magie genutzt, um die Pläne meines Vaters zu durchkreuzen. Danke, danke das du mich und meinen Vater erlöst hast." Das Mädchen strich über die Wangen des Zaubers, wobei ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. Er wusste nicht wie ihm geschah und war gleichzeitig froh, dass er nach so vielen Jahren doch noch sein Versprechen einlösen konnte. Seine Augen öffneten sich und das Mädchen war verschwunden. Wiederum verließ er den See und schwor sich die Erinnerungen nie wieder verstreichen zu lassen. Von nun an kehrte der nicht mehr so junge Mann jedes Jahr an den See zurück und lief über das. Aber war nicht mehr allein. Wenige Tage nach seiner letzten Begegnung mit dem weißhaarigen Mädchen lernte er seine zukünftige Frau kennen und gründete mit ihr eine Familie. Niemand brach mehr in das Eis ein, wie hoch die Sprünge auch seinen mögen.

Josie Henderson

Josie Henderson ...Auch dieses Mal war der See zugefroren. Der junge Mann konnte sich aber nur verschwommen daran erinnern, dass er schon einmal an diesem See war. Doch seine Gedanken ließen nicht zu, dass er sich an diesen tragischen Vorfall vor etlichen Jahren erinnerte. Dennoch blieb er an dem See stehen. Er schien wie festgewachsen, als ob der See eine magische Anziehungskraft hätte. Erst als zwei kleine Jungen, nicht älter als 7 Jahre, auf den zugefrorenen See liefen um dort ein wenig Schlittschuh zu laufen, brachen die Erinnerung über das, was ihm einige Jahre zuvor passierte, über den jungen Mann herein. Er sah die Bilder vor sich, wie das Eis brach und er in das kalte Nass stürzte, wie das Mädchen ihn vor dem Ertrinken rettete und... *Mein Versprechen!*, Fiel dem Jungen Mann ein. Er erinnerte sich an den Fluch und an den bösen Zauberer. *Oh nein der Fluch!*, dachte sie der junge Mann. Er versuchte die beiden kleinen Jungen vor dem Einbruch des Eises und vor dem Fluch zu warnen, doch er konnte sich nicht bewegen. Er versuchte sie zu rufen, doch sie hörten ihn nicht. Bevor er sich versah, brach das Eis und die beiden Jungen wurden in die Tiefen des Sees gerissen. Er versuchte sie zu retten, doch noch immer konnte er sich nicht bewegen. Es schien als hätte ihn irgendjemand verzaubert. Doch plötzlich erschien eine junge Frau. Sie kam dem Mann unheimlich vertraut vor. *Luni! Oder war es Lumi?*,dachte er. Egal. Auf jeden Fall war sie das Mädchen, dass ihn damals aus dem See rettete. Und auch diesmal zog sie die beiden Jungs aus dem eiskalten Wasser. Plötzlich regte sich der Körper des jungen Mannes. Er konnte sich wieder bewegen! Er rannte auf die Frau und die beiden Jungs zu. Doch kurz bevor er die drei erreichte, erschien ein älterer Mann zwischen ihnen. Der junge Mann kam schlitternd auf dem Eis zum stehen. Hinter ihm schrie Link: 'Pass auf das ist mein Vater!' Sie hatte ihren Satz noch nicht beenden können, da zückten die beiden Männer schon ihre Zauberstäbe und begannen sich zu duellieren. Einige Minuten lang riefen sie die verschiedensten Zaubersprüche und hetzten Flüche aufeinander, doch der junge Mann konnte den älteren Zauberer einfach nicht besiegen. Doch dann kam ihm eine Idee. 'Incendio!', rief er und richtete seinen Zauberstab auf das Eis unter dem älteren Mann, das sofort schmolz. Der Mann fiel in den eiskalten See und der junge Mann sah, wie er immer tiefer und tiefer sank. Nach kurzer Zeit war der Mann nicht mehr zu sehen. Er ertrank im See. Ungläubig über das, was er gerade getan hatte, starrte der junge Mann in die Tiefen des Sees. Erst als er eine Hand auf seiner Schulter spürte, riss er seinen Blick von dem Wasser und schaute die Person an, zu der die Hand gehörte. Er blickte in das Gesicht der jungen Frau. 'Du hast es geschafft! Du hast den Fluch meines Vaters gebrochen! Ich wusste, dass du es irgendwann schaffen wirst.', sagte die Frau. *Ende des Traums*

Magnolia Primrose

Magnolia Primrose Lange verweilte er an diesem Ort, hingen seinen Erinnerungen nach und der Frage, ob er damals richtig gehandelt hatte oder nicht. Immerhin war ein Versprechen ein wertvolles Gut. Allerdings, war er damals auch noch zu jung gewesen um die Schwere der Bitte des Mädchens zu verstehen. Doch sie hatte sein Leben gerettet. Kopfschüttelnd, war er zurück nach Hause gegangen und versuchte, all dies wieder zu vergessen. Abermals ging etwas Zeit ins Land. Er heiratete eine wunderschöne und kluge Hexe und die beiden, bekamen einen Sohn. Das Leben konnte perfekter nicht sein. Eines tages, er und seine Frau saßen gerade im Wohnzimmer und redeten über irgendwelche Dinge, kam der Sohn der beiden nach Hause. Er war pitschnass und kreidebleich im Gesicht. Erschrocken fragten die Eltern, was denn geschehen sei. Der Junge erzählte den beiden, dass er am See gewesen war, der in diesen Monaten zugefroren war und dort ein wenig gespielt hatte. Bis das Eis eingebrochen war und der See gedroht hatte ihn zu verschlucken. Nur mit Hilfe eines kleinen Mädchens hatte er zurück ans Ufer gefunden. Dem Vater wich nun auch jegliche Farbe aus dem Gesicht, er wies seine Frau an sich um den Sohn zu kümmern, nahm sich seinen Umhang, seinen Zauberstab und all seinen Mut, bevor er hinaus in die aufkommende Nacht eilte. "Lumi?", zerschnitt die dunkle Stimme den leichten Schnee der auf die eisige Oberfläche des Sees fiel. Beinahe kam es ihm vor, als würde er Stundenlang nach ihr rufen, doch nichts von ihr finden. Beinahe wollte er schon aufgeben, da spürte er eine Hand auf seiner Schulter. Erschrocken drehte der Mann sich um und blickte in die alten, müde wirkenden Augen eines grauhaarigen Zauberers. "Wieso rufst du diesen Namen?", fragte er, wobei seine Stimme leicht zittrig wirkte. Der Mann erzählte dem Greis die komplette Geschichte, selbst nachdem er merkte, wie sein Gegenüber immer trauriger zu werden schien, sprach er weiter. Erst als er im Jetzt und Hier angekommen war, stopte er und sah den alten Zauberer fragend an. Alles an ihm brannte nach einer Antwort und er sollte sie bekommen. "Weißt du Junge!", begann der Alte. "Das Mädchen von dem du redest, ist ... war meine Tochter. Wir hatten vor vielen, vielen Jahren einen Streit. Sie wollte einen Mann heiraten, einen Zauberer wie du und ich!", auch wenn die Kälte sich durch die Haut zu fressen schien, ließen beide Zauberer sich auf einem umgefallenen Baumstamm nieder um weiter zu reden, während sie auf den See hinausblickten. "Sie war viel zu jung, doch war Lumi schon immer ein Dockkopf gewesen. Sie schrie und zeterte, als ich ihr sagte, dass sie noch nicht heiraten durfte, dass der junge Mann den sie sich ausgesucht hatte ein Taugenichts war. Doch sie war natürlich anderer Meinung, glaubte dass ihr Liebster der Beste, Größte und Schönste war! Dann lief sie weg! Wir fanden sie erst sehr viel später. Meine kleine Lumi war anscheinend in den See eingebrochen und in ihm ertrunken.", eine lange Pause des Schweigens trat ein, der alte Mann seufzte schwer, während der Zauberer neben ihm angestrengt nachdachte. "Und ihr glaubt dass...", weiter kam er nicht denn der Greis fiel ihm ins Wort "Ich habe viele Geschichten gehört doch sie nie wirklich geglaubt. Allerdings, ich bin alt und ich bin müde! Ich will nicht mehr einer Vergangenheit nachjagen. Ich glaube dir, dass du und auch dein Sohn, dass ihr beide Lumi gesehen habt." langsam stand er auf und zurrte seinen Umhang enger, während die alten Augen feucht glitzernd über das Eis blickten "Ich würde ihr gerne Frieden wünschen, doch wenn ihr Hass auf mich, ihre Enttäuschung und ihre Meinung, dafür sorgt dass sie auch weiterhin Menschenleben aus dem Eis rettet, dann soll ihr Geist weiter glauben, dass der bösartigste Zauberer der Welt ihr eigener Vater ist, der eigentlich nur ihr Bestes wollte!", der junge Mann konnte sehen, dass der alte Mann trotz alle dem leicht lächelte und nickte dann kurz. "Sie tut Gutes oder?", fragte der Vater nach und noch bevor er eine Antwort bekommen konnte, verschwand er im Wald. Mit schwerem Herzen machte sich auch unser Zauberer wieder auf den Weg nach Hause. Die Gedanken ließen ihn nicht los, der Kloß im Hals wollte nicht verschwinden. Es war eine grausame Geschichte die er heute erfahren hatte und die ihm kein Stück seines schlechten Gewissens nahm. Doch in dem Moment da er nach Hause kam, die Türe öffnete und seine Frau, zusammen mit seinem Sohn am Kaminfeuer sah, wurde es ihm bewusst: es musste immer tragische Figuren geben, so war es nunmal, doch diese verlorenen Seelen, retteten die der Lebenden.

Elodie Turner

Elodie Turner Ich habe meinen Kommentar ausversehen schon abgeschickt, also hier ist der '2. Teil' der Geschichte... "Hallo Lumi" und sie lächelte auch, "Hallo Junge". "Ich habe das Versprechen noch jicht eingelöst, magst du mich zu deinem Vater führen?" Sie nickte und ging in den Wald. Der junge Mann folgte ihr. Irgendwann, er hatte längst die Zeit vergessen, kamen sie auf eine Lichtung. Hier stand eine Hütte, vor der ein alter Zauberer stand. Sein graues Haar fiel über seine Schultern und er lächelte. "Ich habe dich schon längst erwartet, na los, besiege mich". Doch der junge Mann starrte ihn nur an. Schließlich zog er seinen Zauberstab und richtete ihn auf den Greis. Doch mehr konnte er nicht tun. Nach einiger Zeit senkte er den Zauberstab wieder und der alte Mann lächelte. "Du hast den Test bestanden. Du darfst meine Tochter nun zur Frau nehmen." Lange lebten sie zusammen, zu dritt im Haus, bis Lumi ihr erstes Kind erwartete. Dann sprach der alte Zauberer "Nun ist es Zeit für mich zu gehen." Er packte seine Sachen zusammen und verschwand. Frage:"War es beabsichtigt, das Mädchen Lumi (estnisch:Schnee) zu nennen, oder war das Zufall?

Elodie Turner

Elodie Turner Plötzlich erinnerte er sich wieder an den Tag, an dem das Mädchen ihn gerettet hatte, und an das Versprechen, was er nicht gehalten hatte. Er lief über das Eis, bis zu der Stelle, an der er einst eingebrochen war. Das Eis war dünn, wie damals. Er sprang und sprang, bis das Eis unter seinem Gewicht brach. Er tauchte ein in das kalte Wasser, ließ sich immer tiefer treiben, nahe an der Bewusstlosigkeit spürte er zwei Hände an seinen Schultern, welche ihn hoch zogen. An der Oberfläche angekommen, wurde er auf das kalte Eis gezogen, doch er spürte die Kälte nicht. Als er die Augen öffnete, sah er das Mädchen von damals. Nur war es kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau. Er lächelte, "Hallo Lumi,

Alysha McPhearson

Alysha McPhearson … und er starrte auf diesen See hinaus. Seine Erinnerungen an diesen Vorfall waren leicht getrübt, aber dennoch überkamen sie ihn plötzlich, als wäre es erst gestern gewesen. Mit einem atemlosen Japsen sank er auf den Boden und griff sich an den Hals, da er augenblicklich von dem Gefühl übermannt wurde, zu ertrinken. Er kniete regungslos am Seeufer im Schnee und erinnerte sich. Wie hatte er nur vergessen können, welches Versprechen er damals diesem seltsamen Mädchen gegeben hatte, die ihm das Leben gerettet hatte? War das alles überhaupt real gewesen?
Er wusste, dass in der magischen Welt vieles möglich war und viele verschiedene Wesen existierten, aber von diesem Mädchen, was so seltsam ausgesehen hatte, hatte er nie irgendetwas gelesen oder gehört. Also war es vielleicht doch alles nur ein Traum gewesen?
Auf dem zugefrorenen See vor sich hörte er plötzlich das Kratzen von Kufen. Ein kleines Mädchen mit langen blinden Haaren drehte ihre Kreise auf Schlittschuhen auf dem See. Er wollte nach ihr rufen, ihr sagen, dass sie sofort dort herunter kommen sollte. Doch sein Mund blieb stumm, als wäre er noch immer gefangen in der Erinnerung, in der er ertrank. Er konnte nicht tatenlos zusehen. Mühsam rappelte er sich gegen den Willen all seiner verkrampften Muskeln, die ihn dazu zwingen wollten im Schnee knien zu bleiben, auf und rannte auf den See hinaus.
Es war keinen Moment zu spät gewesen, denn das Mädchen setzte zu einem herzhaften Sprung an und in dem Moment, wo sie auf der Oberfläche des Eises aufkam, hörte er bereits selbiges unter ihr brechen. Er hörte ihren entsetzlichen Schrei, den sie vor Schreck und Panik ausstieß.
Im letzten Augenblick, bevor sie untergehen konnte, hatte er sich auf das Eis geschmissen und ihre Kapuze zu packen bekommen. Beherzt zog er sie daran aus dem eisig kalten Wasser und ein Stück von der Bruchstelle fort. Das Mädchen japste und spuckte ein wenig Wasser aus, welches sie geschluckt hatte, und sah ihn mit ihren großen grau-blauen Augen, in denen er kleine Sterne funkeln sah, an.
Hinter sich hörte er plötzlich ein Geräusch und fuhr herum. Dort stand sie. Das Mädchen von damals, die, wie er, älter geworden war. Ihre noch immer unverkennbaren Sternenaugen blitzten ihn an und schienen bis in sein Innerstes zu blicken. „Du bist also zurückgekehrt.“, sprach sie und schüttelte den Kopf. „Du hast dein Versprechen gebrochen! Wie so viele vor und nach dir. Und doch bist du der Einzige, der jemals zurückgekehrt ist!“ Er konnte nicht recht deuten, was sie ihm damit sagen sollte und schwieg nur betreten, während das Mädchen, das er aus dem Eiswasser gezogen hatte, zu dem seltsamen Mädchen herüber schlitterte und sich in ihre Arme warf. Das seltsame blitzen in den Sternen der Frau erlosch und wich einem warmen strahlen. „Ich will dir verzeihen, dass du dein Versprechen nicht gehalten hast. Denn du hast deine Schuld auf anderem Wege beglichen. Du hast meine Tochter gerettet.“ Sie strich dem kleinen Mädchen über die langen blonden Haare und verneigte sich leicht vor ihm. „Mach dir keine Sorgen. Ich werde weiterhin über den See wachen. Und eines Tages wird vielleicht auch einer kommen, der den Fluch meines Vaters brechen kann, den er mit seinem Tode auf den See gelegt hat.“
Er starrte die Frau weiterhin nun an, schien allerdings langsam seine Stimme wieder zu finden. Er rappelte sich auf und verneigte sich ebenfalls vor der jungen Frau. „Ich danke dir. Ich hatte meine Schuld so lange vergessen. Aber ich bin froh, dass ich hier sein und dein Kind retten konnte. So sind unsere Schicksale vielleicht auf ewig verbunden.“ Die Frau nickte und mit der nächsten aufkommenden Windböe waren sie und das Kind verschwunden. Irritierte sah er sich um. War es wieder nur ein Traum gewesen? Nein, das konnte nicht sein. Er war nass und stand mitten auf dem See. Seine Glieder zitterten vor Kälte und doch erwärmte etwas sein Herz: Sein neu erlangtes Wissen, dass die Schuld aus einem gebrochenen Versprechen auch auf anderem Wege beglichen werden konnte, wenn man sich nur dazu durchrang etwas zu tun.
*Das Ende des Traumes*

Jolina Lynn

Jolina Lynn Jolina streckte aus dem Traum auf. Schaute verwirrt um sich und hoffe im Gedanken das der Mann sein Versprechen hielt und er sein Frieden wieder finden konnte.

Jolina Lynn

Jolina Lynn ...und er erinnerte sich wieder an das Mädchen und welches Versprechen er ihr gegeben hatte. Er schaute erstmals wieder auf den See und überlegte wer der Vater dieses Mädchen sein konnte. Und wie sie jetzt wohl aussah. Er musste daran denken was sie gesagt hatte und überlegte ,wie er den Fluch brechen konnte . Dadurch das er älter geworden war ,und einiges an Erfahrung in der Zauberei gesammelt hatte , überlegte er sich ,wie er überhaupt den Zauberer treffen konnte. Er hatte heute viel Zeit und lief erst einmal am Rand der See entlang. Vielleicht war hier irgendwo ein verstecktes Häuschen wo der Vater leben müsste. So spazierte er am See entlang und schaute sich in der Umgebung zu , bis er es entdeckte . Auf der einen Seite des Sees war die Grenze des Waldes und zwischen den Bäumen entdeckte er es. Es war ein kleines rechteckiges Haus und vor dem Haus war ein Wunderschöner Garten. Er fasste sich den Mut und ging zu dem Haus. Aber was wollte er tun? Ihn einfach fragen ? Er überlegte es sich und klingelte einfach. Wie hatte er immer gelernt? Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Die Tür öffnete sich und ein alter Mann stand vor ihm . Er hatte wie seine Tochte , graues Haar und blaue Haut. "Wer stört?" Er sagte es freundlich und gar nicht so biestig wie er gedacht hatte. Aus dem Haus dran ein leckerer Duft von Lebkuchen. " Wissen Sie noch wer ich bin? Ich bin der Junge, der vor Jahren mal von ihnen in den Dee haben einbrechen lassen. Ich möchte Fragen wieso sie das getan haben ." "Ich habe es gemacht weil ich diese Kinder nicht mag , sie sind laut und unverschämt . Da wohnt man schon am Wald und will seine Ruhe habe und dann nutzen diese nichtsnutze an Blagen die See als Eislaufbahn. Und egal wann diese es tun , es wird immer lauter ...." ein wenig nachvollziehen konnte man es schon . Aber das man dadurch Gefahr läuft zu ertrinken oder zu erfrieren ist auch keine Lösung. "Aber da könnte man doch ein Kompromiss machen ,das vielleicht dann alle was davon haben. Auch sie . Ich hätte eine Idee aber es ist keine Lösung das Eis einbrechen zu lassen " "was wäre denn deine Idee? Icj wollte doch nur meine Ruhe hier haben " Er hatte eine Ideee von der könnten alle was haben ." Wie wäre es denn wenn sie eine Eislaufbahn machen. Aber Eintritt davon nehmen . Ich sage mal ,das die Kinder die Möglichkeit haben ,hier Eislaufen zu machen und Sie dabei Geld verdienen . Mit denen Sie dann in den Urlaub fahren können. Und Sie machen es nur zu bestimmten Uhrzeiten wie sie sich dann drauf einstellen können. " Der blaue Mann schaute beeindruckt und schien die Idee gut zu finden . Den in seinen Augen sah man ein kleines Stahlen." Du hast mir überzeugt, warum bin ich denn selbst nicht auf die Idee gekommen . Und es ist ja eine echt simple Sache. Icj werde es mir überlegen . Ich warte morgen auf sie horr

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