Gewinnspiel - Veela-Abstammung [Gewinner]
"Die bezaubernden Veela sind feengleiche Frauen mit langen weißgoldenen Haaren, die selbst bei völliger Windstille einem wehenden Schleier gleichen." - Doch wer erhält die nächste Veela-Abstammung?

- Von : Lars Luminus


 

Elfen­gleicher Gang, seidiges helles Haar und ein Lächeln, das einen sofort in seinen Bann zieht – all das sind Anzeichen dafür, dass die Hexe vor einem von einer Veela abstammt. Veela sind weibliche magische Wesen voll Anmut und Schönheit, die mit Tanz und Gesang alle verzaubern, die sich in ihrer Nähe befinden. - Bibliothek "WoP-Status-Buch"

 

Doch wer wird diese Eigenschaften ab heute mit sich tragen? Wer wird nur noch wenige Schritte bis zur Verführung brauchen? Wer erhält die beliebte Veela-Abstammung?

Wir kennen die Antwort.

 

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Jury und Kriterien:
 

Die Jury, bestehend aus Elza Lockser, Hidaya Brown, Elijah Dunham, Lilou Aquila und Audrey McKinney, konnte Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) vergeben. Der daraus entstandene Gesamtschnitt führte zu der finalen Bewertung.
Zu bewerten gab es folgende Krtierien:

- Kreativität: Wie kreativ ist der Kerngedanke der Einsendung?
- Realismus: Verhalten sich die Charaktere den Anforderungen entsprechend? Könnte das so in der magischen Welt passieren? Passt die Fähigkeit?
- Aufbau / Form: Ist die Handlung logisch aufgebaut? Gibt es evtl. zu viele Gedankensprünge oder ist es schwer, dem RP zu folgen? RP-Form beachtet? Wörteranzahl?
- Schreibstil: Ist der Text angenehm zu lesen? Gibt es Wiederholungen? Wie ist der Satzbau?
- Persönlich: Persönliches Bauchgefühl

Die Gewinner-Einsendung hat einen Gesamtschnitt von 1,92 erreicht - gefolgt vom zweiten Platz mit einem Schnitt von 2,56 und dem dritten Platz mit einem Schnitt von 3,08!

Platz 3: Laura Garden

Platz 2: Yuki Brown

Platz 1: Falia Langcaster

 


 

Ein großes Dankeschön geht an jeden von euch, der uns eine wundervolle Einsendung zugeschickt hat. Mal wieder konnten wir nicht genug von eurem Lesestoff bekommen. Solltet Ihr diesmal nicht gewonnen haben versucht es ruhig nochmal bei einem unserer weiteren Gewinnspiele! Diese finden in regelmäßigen Abständen statt.

Lange Rede, kurzer Sinn - wir wollen auch euch an dem Gewinnerwerk teilhaben lassen!

 

 

Schönheit ist gefährlicher als Wein, denn sie vergiftet sowohl den Besitzer, als auch den Betrachter. -Aldous Huxley

Rose schob sich den durchsichtigen Strohhalm zwischen die glutroten Lippen und genoss den kühlen Hugo der ihre Kehle befeuchtete. Aber sie hatte sich nicht aus purem Vergnügen ins „Magiuqe“ gesetzt. Eine ekelhafte dreckige Spelunke im magischen Untergrund Frankreichs. Vielleicht lag es daran, dass sie nicht im Herzens Frankreich, Paris, sondern weit außerhalb waren. So weit außerhalb, dass sie die salzige See nachts gegen die Wände ihres Zeltes schwappen hören konnte. Vielleicht übertrieb Rose auch etwas, aber so war die blonde Veela eben.

Doch heute hatte sie ihr mädchenhaftes Kichern und viel wichtiger, die Uniform der scharlachroten V‘s abgelegt. Heute Abend war sie nicht länger Cheerleaderin der bulgarischen Nationalmannschaft, sondern eine junge Frau, die in einer schmutzigen Bar etwas Hugo trank, ohne zu wissen was „Ügo“, wie der Kellner es genannt hatte, überhaupt war. Aber auch das war nicht ganz die Wahrheit. Denn Rose Carpenter wartete auf jemanden, auf jemanden ganz bestimmten. Laurent Martin, der Sucher der französischen Nationalmannschaft. Es war gewiss nicht ihr erstes Treffen hier in den Katakomben.

Der liebe Laurent hatte nicht nur eine Vorliebe für kleine goldene Bälle, sondern auch für gutes dunkles Bier und wenn sie heute alles richtig machen würde, auch für sie. Ihre Mutter hatte ihr schon in den frühsten Kindheitsjahren eingetrichtert, dass Schönheit eine Macht war, die sie nicht nur einsetzen konnte, sondern auch einsetzen musste. Also kämmte sie sich ihr blondes Haar, bis es wie ein schimmender Goldregen über ihre Schultern fiel und malte sich die vollen Lippen rot an, bis sie mit der untergehenden Sonne konkurrierten. Eine Veela zu sein, hatte ihr schon so manche Tür geöffnet und die, die sie nicht öffnen konnte, brannte sie mit ihrem Feuer nieder. Rose bekam immer was sie wollte und dieses Mal wollte sie den großen goldenen Quidditchpokal zurück in ihre Heimat tragen.

Doch um die Meisterschaft zu gewinnen, musste der Suche der Franzosen weg. Nicht, dass sie nicht auf das Können ihrer ‚Bären‘ vertraute, wie sie die oft finster drein guckenden Spieler der Bulgaren nannte, aber es wäre doch nicht schlecht einen kleinen Vorteil zu haben, nicht wahr? Richtig. Rose war nicht nur früher angereist, um ihre Choreo zu üben, sondern auch um sich seit fast drei Wochen mit Laurent zu treffen. Die Treffen fingen im „Magiuqe“ an und endeten in dem Keller seiner Mutter. Laurent war nicht nur ein schmieriger Franzose, nein, sondern hatte wohl auch seine Männlichkeit im Kleiderschrank seiner Mutter vergessen. Das Spiel langweilte sie. Er langweilte sie. Viel zu schnell war er auf das kleine Wimpernschlagen und den verliebten Glanz in ihren warmen grünen Augen reingefallen. „Ich habe noch nie so einen Mann wie dich kennengelernt.“, nicht mal gelogen, auf seiner Schleimspur konnte man bis in den Kongo rutschen.

„Es gibt doch mindestens tausende Frauen, die dich wollen!“, aber sicher nicht wegen seiner zu weit hervorstehenden Schneidezähnen. Er nannte es sein Markenzeichen, in Rose Augen war es eine Verschwendung seiner eigenen Magie das nicht zu richten. Kühle Hände legten sich plötzlich über ihre Augenlider, der Geruch von Schweiß, Leder und schlechtem Aftershave ließ sie die Nase rümpfen. Ein sanfter Kuss auf die Schläfe folgte. „Habe ich dich zu lange warten lassen?“, fragte er und versuchte sich die blonden Locken zu richten. „Quatsch“, Rose lächelte und platzierte ihre roten Lippen auf Laurents, ließ ihre Finger über sein stoppeliges Kinn wandern, ehe sie sich wieder löste und sich die Haare zur Seite strich. Schnell hatte die junge Veela gelernt, worauf der Mann besonders reagierte, was er mochte und was ihn nervös machte. Aber für das was sie jetzt von ihm verlangen würde, bedurfte es all ihrer Fähigkeiten als Veela.

Die Lüge war gut durchdacht, alles vorbereitet, er musste nur, ihr zuliebe, zustimmen. Rose dachte an vergangene Kindheitstage, ließ ihre Unterlippe zittern und tat so, als müsste sie sich krampfhaft am „Ügo“-Glas festhalten, um nicht vom Stuhl zu kippen. „Ich weiß, dass ich das nicht von dir verlangen kann…Ich… Aber in dieser kurzen Zeit, in der wir jetzt schon zusammen sind, habe ich mich einfach in dich verliebt“, ein kurzes Aufblicken durch das dichte Wimpernkleid. Ein zittriges leises Seufzen. Innerlich musste sich Rose stark zusammenreißen nicht loszulachen.

„Ich… du weißt, dass ich dich auch sehr gern hab“, Laurent schielte auf die Kellnerin, wohl um sie nicht ansehen zu müssen, aber grade war das der Bulgarin ganz recht. „Nur… mein Vater“, sprach sie weiter, „Du musst wissen, ich wurde sehr streng erzogen, sehr gläubig und er sagte, dass ich nicht in der Normandie bleiben darf, wenn…, wenn er dich nicht kennenlernt.“, bisher hatte Laurent noch gar nichts gesagt, dachte sich dabei wohl nichts Böses. Sie musste vorsichtig sein, ihm die falsche Nachricht möglichst schonend beibringen. „Er kommt morgen Abend nach Frankreich und würde dich gern kennenlernen. Danach muss er wieder zurück, ich habe dir ja von seinem Beruf als Drachenwärter erzählt, er kann nicht lange wegbleiben.“, hoffnungsvoll starrte sie den Sucher Frankreichs an. Man konnte förmlich sehen, wie sein Hirn rauchte und nach und nach die einzelnen Puzzleteile zusammensetzte, die ihm sagten, dass er Morgen für so ein Treffen auf keinen Fall Zeit hatte.

Nicht am Tag seines großen Spiels. „Da… da muss ich auf dem Besen sitzen. Kann er nicht einen Tag länger bleiben?“, Rose schob hastig ihre Hand auf Laurents Oberschenkel, quetschte ein zwei Schluchzer hervor und biss sich vorsichtig auf die Unterlippe. „Er sagte schon zu mir, dass dir der Sport wichtiger sein würde als ich, dass du Quidditch immer über mich stellen würdest“, die Veela ließ ihre Haare wie einen Vorhang vor ihr Gesicht fallen. Schuldgefühle, gewürzt mit einer kleinen Prise Wahrheit, würde funktionieren, hatte es bis jetzt immer. Sie wartete gespannt und da! Tatsächlich!

Das leise ergebene Seufzen, seine Finger, die ihre Haare wieder hinter ihr Ohr klemmten und ihr Kinn in seine Richtung drehten. Er wollte sie nicht verlieren, sich nicht mit ihr streiten, natürlich nicht. „Es würde auch nicht lange dauern, du wärst immer noch rechtzeitig zum Spiel wieder da. Du hättest sogar noch genug Zeit dich aufzuwärmen!“, versprach sie ihm eifrig. „Du musst deine eigenen Lügen glauben“, die Stimme ihrer Mutter strich durch ihre Gedanken. Rose grüne Augen fixierten Laurents wässrige blaue Farbpracht. Er schien hin und her zu überlegen und die Veela wartete geduldig.

„Wo will er mich denn kennenlernen?“, Laurent versuchte sich ihrem flehenden Blick zu entziehen, immer wieder fuhr er sich nervös mit der Hand durch sein eigenes Haar. Aber es war, als würde ihn eine magische Kraft, die viel stärker als die Schwerkraft oder Erdanziehung war, ihn daran hindern. Endlich verlor er sich in dem grünen Strudel ihrer Augen, gab sich dem süßen Klang ihrer Worte, der gut riechenden Haut und den weichen Lippen hin.

„In Paris“, sie schlang ihre Hände um seinen Nacken. „Aber wir reisen mit einem Portschlüssel, wir brauchen nicht mehr als ein paar Sekunden“, sie lehnte sich weiter vor, legte ihre Lippen gegen sein Ohr.

„Bitte“, schnurrte sie, „Tu‘s für mich, du liebst mich doch auch, oder nicht?“.

Tag der Weltmeisterschaft

Laurent hatte sich zwar noch eine ganze Weile darüber beschwert, warum ihr Vater, sie denn in Paris treffen wollte, bis Rose die kleine schlaue Lüge erfunden hatte, dass er sich am Platz unter dem Eiffelturm treffen würde, wo er einst ihre Mutter kennengelernt hatte.

Alles romantischer, gelogener Scheiß. Aber der Franzose glaubte daran und das reichte. Rose musterte sich einmal in dem kleinen Handspiegel, fuhr noch einmal ihre schon rot geschminkten Lippen nach, ihr persönliches kleines Markenzeichen. Die Farbe erinnerte sie stets daran, wer sie war, was sie ausmachte. „…und der Portschlüssel löst sich auf, sobald er dort ist?“, Rose löste sich nicht mal von ihrem eigenen Spiegelbild, um Kira eindringlich anzustarren. „Ja, versprochen“, sie konnte das Augenrollen weder hören oder sehen, aber die blonde Veela wusste, dass ihre Teamkollegin genau das tat.

„Schön, dann steht unserem Pokal nichts mehr im Weg“, sie hüpfte aus ihrem Bett, richtete ihr weißes schulterfreies Oberteil und schnappte sich die Haarbürste, in dem Fall der Portschlüssel und stopfte ihn in ihre Tasche. Was der Franzose nicht wusste, war, dass der Portschlüssel ihn nicht nach Paris, sondern nach Bulgarien bringen würde und bis er mit dem Zaubereiministerium gesprochen und sich einen neuen besorgt hatte, würde sein Ersatzsucher schon auf dem Feld sein und der Schiri hätte das Spiel schon längst angepfiffen. Er würde zu spät kommen.

Mit einem siegessicheren Grinsen schlenderte Rose durch die Straßen der Normandie, roch an den hübschen Blumen, die sich an kleinen Backsteinhäusern hochrankten und ließ sich viel Zeit. Als sie in Laurents Straße einbog, rannte dieser ihr schon panisch entgegen. „Rose! Da bist du ja! Wir müssen uns beeilen, das Spiel ist wirklich wichtig, es ist die Weltmeisterschaft, verdammt! Ich kann nicht zu spät kommen.“, er war sauer, das konnte sie hören. Statt zu antworten, gab sie ihm einen zarten Kuss auf die Wange. Ihr Lippenstift hinterließ einen schwachen roten Rand, der ihre Mundwinkel zucken ließ. Vergessen würde er sie sicher nie. Umständlich kramte sie die Bürste, den Portschlüssel aus ihrer magisch erweiterten Tasche und hielt ihm diese entgegen.

„Kannst du sie einmal kurz festhalten, ich suche nach dem blöden Portschlüssel… er muss doch hier irgendwo sein...“, Rose tat so, als würde sie wie wild in ihrer Tasche suchen, während sie nur darauf wartete, dass der unwissende Laurent endlich tat, worum sie ihn gebeten hatte. Als sie seine Finger aus dem Augenwinkel nach vorne schnellen sah, zog sie ihre eigene Hand zurück.

„Was…“, dann gab es ein leises Ploppen und die Straße war wie leergefegt. „Ich hoffe, du trägst wie immer dein Trikot unter deinem Anzug, dann dürfte dir nicht allzu kalt in Bulgarien werden“, grinste Rose. Die Veela wusste zwar, dass er sie nicht hören konnte, aber der kleine Kommentar hatte sie sich einfach nicht verkneifen können.

Ein paar Stunden später Die scharlachroten V‘s hatten eine atemberaubende Show als Cheerleader-Team für ihre Nationalmannschaft hingelegt. Die Menge hatte tosend Beifall geklatscht und Rose bekam ihr Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Kurz vor ihrem Auftritt hatte sie die Panik mitbekommen, die sich bei den Franzosen eingeschlichen hatte, dass Laurent nicht mehr kommen würde hatten sie schnell begriffen. Niemand fand ihn und niemand konnte ihn erreichen. Also musste der zweite Sucher der Mannschaft her. Ein schlaksiger junger Mann, der die ganze Zeit so guckte, als hätte man ihm grade nicht die Chance seines Lebens angeboten, sondern ihm mit dem Dementoren-Kuss gedroht. Er zitterte wie Espenlaub und hatte eine Weile nur vor sich hingestarrt. Rose wusste, der Sieg war ihnen ohne den Starsucher der Franzosen sicher. Dennoch starrte sie jetzt vom Spielfeldrand aus wie gebannt auf die Lippen des Schiris und endlich, ein Pfiff! Das Spiel begann.

„Dimitri schießt nach vorne, streckt sich und lässt Moreau ziemlich alt aussehen. Ein waghalsiges Wendemanöver des bulgarischen Suchers, Martins Ersatz kann dem nicht folgen, schaukelt sehr auf seinem Besen und bekommt ihn viel zu spät wieder unter Kontrolle. Nur noch eine Handbreit und Bulgarien entscheidet dieses Spiel für sich. Moreau hat keine Chance mehr diesen großen Abstand einzuholen und da! Ja tatsächlich!

Dimitri fängt den Schnatz, Dimitri fängt den Schnatz! Bulgarien gewinnt! Bulgarien gewinnt mit 180:160! Was für ein Spiel, was für ein Chaos! Aber das ist jetzt unwichtig! Denn der Pokal gehört den Bulgaren!“


„Und Laurent, wie gefällt dir meine Heimat? Ich hoffe genauso gut wie mir deine gefällt."


 

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Thyon McIntyre

Thyon McIntyre Wuhuuuu! Glückwunsch, Falia! *schwenkt flyederfähnchen*

Lilli Black

Lilli Black Herzlichen Glückwunsch, Falia. Eine echt tolle Geschichte :-) Auch an die anderen Glückwünsche.

Alynja Weidenau

Alynja Weidenau Herzlichen Glückwunsch! Der Text ist auch super! :D

Desmond Gaunt

Desmond Gaunt Glückwunsch Falia! *applaudiert hysterisch für seine Kollegin und macht das Wooh-Girl* WOOOOHOOO

Falia Langcaster

Falia Langcaster *freut sich immer noch total und hat damit gar nicht gerechnet* Das ist SO cool, danke für die Glückwünsche, ich freu mich! *-*

Dean Kartney

Dean Kartney Glückwunsch Falia :D

Aiden Frost

Aiden Frost Glückwunsch Falia! ^^

Seto Conteville

Seto Conteville Sehr cool, Fa! :D

Karia Bennett

Karia Bennett Uhh, meine kleine Falia! Herzlichen Glückwunsch! ♥

Jan Parker

Jan Parker Herzlichen Glückwunsch, Falia! :D

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